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21. August '25

An der Hochschule Coburg forscht Prof. Dr. Karin Meißner zu einem erstaunlichen Phänomen: Placebos, die wirken, obwohl die Patientinnen wissen, dass sie nur ein Scheinmedikament einnehmen. Im Interview mit dem Bayerischen Rundfunk erklärt die Wissenschaftlerin, wie das möglich ist – und was das über die Selbstheilungskräfte des Körpers verrät.

Prof. Dr. Karin Meißner leitet den Masterstudiengang Gesundheitsförderung an der Hochschule Coburg und ist hier auch Wissenschaftliche Leiterin des Promotionszentrums Analytics4Health. In einer noch nicht veröffentlichten Pilotstudie untersuchte sie mit ihrem Team Frauen mit starken Menstruationsbeschwerden um herauszufinden, ob offene Placebos genauso gut wirken wie normale Schmerzmittel. Im Bayerischen Rundfunk sprach sie jetzt über die Ergebnisse: Die Scheinmedikamente helfen offenbar selbst dann, wenn Testpersonen wissen, dass sie keinen Wirkstoff enthalten.

Die Sendung mit dem Titel „Auch wissentlich verabreichte Placebos zeigen Wirkung“ lässt sich in der Mediathek auf BR24 nachhören: Auch wissentlich verabreichte Placebos zeigen Wirkung | BR24

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