13. August '26
Zukunft.Coburg.Digital begrüßt den Gewinner von Pitch & Beer 2026 als neuen Mieter – ein gelungenes Beispiel für den Transfer von der Hochschule in die Praxis.
Das Digitale Gründerzentrum von Zukunft.Coburg.Digital begrüßt ein neues Startup in der Community. battware ist zum 1. August in das kostenfreie Startup-Büro eingezogen, das traditionell als Hauptpreis des alljährlichen Pitch & Beer-Events vergeben wird. Damit schreibt sich ein weiteres Erfolgskapitel in der Geschichte eines Formats, das sich in der Region längst als fester Bestandteil der Gründerszene etabliert hat.
Pitch & Beer – Bühne frei für die besten Ideen der Region
Bereits zum wiederholten Mal lud Zukunft.Coburg.Digital im Juli 2026 zum Pitch & Beer ein: Startups und Gründungsteams aus der Region hatten die Möglichkeit, ihre Geschäftsideen vor einer Fachjury und einem begeisterten Publikum zu präsentieren – mit Geld- und Sachpreisen für die besten drei Platzierungen. Den begehrten Hauptpreis – ein vollständig ausgestattetes Startup-Büro im DGZ, gesponsert von Zukunft.Coburg.Digital – sicherte sich in diesem Jahr das Team von battware.
Aus einer Idee von Studierenden ist ein konkretes Gründungsvorhaben geworden, das jetzt den nächsten Schritt macht. Von der Hochschule mit dem Qualifizierungsprogramm GO! bis zum Einzug ins Digitale Gründerzentrum greifen in unserer Region verschiedene Angebote ineinander. Wenn daraus Unternehmen entstehen, die mit ihren Ideen etwas bewegen, profitieren davon nicht nur die Gründerinnen und Gründer, sondern die ganze Region.
Prof. Dr. Stefan Gast, Präsident der Hochschule Coburg
„Pitch & Beer ist für uns weit mehr als ein Wettbewerb“, sagt Florian Hanf, Geschäftsführer von Zukunft.Coburg.Digital. „Es ist der Moment, in dem aus einer Idee eine echte Unternehmensgeschichte werden kann. battware hat die Jury nicht nur mit ihrer Technologie überzeugt, sondern auch mit dem klaren Blick dafür, welches Problem sie lösen wollen und warum jetzt der richtige Zeitpunkt dafür ist. Genau solche Teams wollen wir im DGZ sehen – und genau solche Teams wollen wir gezielt unterstützen.“
battware: Nachhaltige Energiespeicher aus zweiter Hand
battware ist ein junges Gründerteam aus Studierenden der Hochschule Coburg und arbeitet an einem Thema, das für die Energiewende von zentraler Bedeutung ist: Das Startup entwickelt stationäre Energiespeichersysteme aus aufbereiteten, gebrauchten Batteriezellen – dem sogenannten Second-Life-Ansatz. Ausgediente Batterien, etwa aus Elektrofahrzeugen, erhalten so ein zweites Leben als leistungsfähige und kostengünstige Stromspeicher. Das Konzept verbindet technologische Innovation mit Ressourcenschonung und trifft damit den Nerv einer Zeit, in der nachhaltige Lösungen dringend gefragt sind.
„Der Sieg bei Pitch & Beer ist ein großer Meilenstein für uns. Dass so viele Leute an unsere Vision glauben, bedeutet uns viel“, sagt Heidi Daouk, eine der Gründerinnen von battware und Studentin in Coburg. Gründer und Entwickler Leon Wildgans ist auch Teil der aktuellen Kohorte des Qualifizierungsprogramms „GO! Gründungshub Oberfranken“, das ihn an der Hochschule Coburg mit auf seinem Weg zur Unternehmensgründung begleitet. Er ergänzt: „Ins Digitale Gründerzentrum einzuziehen ist für uns ein riesiger Schritt. Wir haben jetzt die Infrastruktur, das Netzwerk und den Fokus, um wirklich durchzustarten.“ Co-Founderin Agata Banakiewicz erzählt: „Dass wir so schnell in unser erstes Büro einziehen könnten, hätten wir nie erwartet.“
Hochschule trifft Praxis – Transfer gelingt
Der Einzug von battware steht exemplarisch für das, was Zukunft.Coburg.Digital gemeinsam mit der Hochschule in der Region anstoßen will: den erfolgreichen Transfer von Forschung, Ideen und Innovationen aus der Wissenschaft in marktfähige Unternehmen. Das Digitale Gründerzentrum bietet dabei nicht nur Bürofläche, sondern auch Zugang zu einem wachsenden Netzwerk aus Mentoren, Partnern und anderen Startups – kurz: das Ökosystem, das junge Unternehmen in den entscheidenden frühen Phasen brauchen.
Prof. Dr. Stefan Gast, Präsident der Hochschule Coburg, sagt: „Ich finde es beeindruckend zu sehen, welchen Weg battware in kurzer Zeit gegangen ist. Aus einer Idee von Studierenden ist ein konkretes Gründungsvorhaben geworden, das jetzt den nächsten Schritt macht. Von der Hochschule mit dem Qualifizierungsprogramm GO! bis zum Einzug ins Digitale Gründerzentrum greifen in unserer Region verschiedene Angebote ineinander. Wir haben mutige und engagierte junge Menschen, starke Partnerinnen und Partner und kurze Wege. Wenn daraus Unternehmen entstehen, die mit ihren Ideen etwas bewegen, profitieren davon nicht nur die Gründerinnen und Gründer, sondern die ganze Region.“






