SOGESEHEN - Aktuelles aus Sozial- und Gesundheitswissenschaften

SOGESEHEN (SOziale Arbeit GEsundheitsförderung SEHEN) ist eine Veranstaltungsreihe der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit. Hier kommen aktuelle Themen der Sozial- und Gesundheitswissenschaften auf den Tisch: in Vorträgen, Diskussionen und Workshops.

Veranstaltet wird die Reihe in Zusammenarbeit mit verschiedenen Einrichtungen der Hochschule Coburg.

Themen im Sommersemester 2019

Fit mit ohne Zucker - 11. Mai 2019

Ungesunde Ernährung und zu wenig Bewegung fördern Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes schon im Kindesalter. Der Lesipold des Lions Clubs Coburg Veste bekommt deshalb einen Bruder: Fitipold, den die Frage beschäftigt, wie ich einen gesunden Stoffwechsel erhalte und Krankheiten vorbeuge. Kinder und Erwachsene können sich hautnah mit der Thematik rund um einen gesunden Stoffwechsel auseinandersetzen. Aber bitte mit Spaß! Die Medau Schule und Coburger Sportvereine laden die Kinder zum Mitmachen ein. Natürlich kommen auch Fachvorträge und Informationen von Klinikum, Hochschule und AOK für die Erwachsenen nicht zu kurz. Und was wäre ein solcher Tag ohne eine kulinarische Verpflegung, unter anderem mit den Coburger Landfrauen!

Wann: Samstag, 11. Mai 2019, 14:00 - 18:00 Uhr

Wo: Staatliche Realschule Coburg I,
Glockenberg 33

Organisation:

Dr. Hermann Zoche und Sonja Erdel, Lions Club Coburg Veste
Prof. Dr. Karin Meißner, Hochschule Coburg
Nicole Schuhmann, Medau Schule

Idiolektische Gesprächsführung - 14. Mai 2019

Wie wäre es, wenn Ihnen ein Mensch so zuhört, dass der Raum ringsum verschwindet? Was, wenn Selbsterkenntnis keine harte Arbeit, sondern eine aufregende Entdeckungsreise in einem einfachen Gespräch wäre und eine scheinbare Plauderei zu relevanten Prozessen führte? Wie wäre es, wenn Sie sich auf die Wirklichkeit eines anderen Menschen einlassen könnten, ohne zu urteilen und zu werten?

Das idiolektische Gespräch schafft solche Situationen und Prozesse auf eine leichtfüßige Weise. Idiolektik ist eine ressourcenorientierte Gesprächsführungsmethode, die sich konsequent an der Eigensprache des Gegenübers orientiert. Auf der Basis einer achtsamen Grundhaltung werden in zieloffener und wertfreier Weise Gespräche gestaltet, die in kurzer Zeit eine Verbindung zwischen Menschen herstellen können. Die Autonomie des Gegenübers wird dabei stets gewahrt. Auf diese Weise gelingt es, Entwicklungs- und Veränderungsprozesse effizient zu begleiten. In jedem Berufsfeld, in dem Kommunikation eine zentrale Bedeutung zukommt, ist eine entsprechend gestaltete Gesprächsführung hilfreich, sei es in der Pädagogik, in gestaltenden Berufen, im Gesundheitswesen, in fachspezifischer Beratung oder in der Personalführung.

Die Methode Idiolektik wird im Rahmen eines Einführungsvortrags erläutert und anschließend anhand eines Live-Demonstrationsgesprächs mit Videoanalyse veranschaulicht.

Wann: Dienstag, 14. Mai 2019, 17 bis 19 Uhr

Wo: Campus Friedrich Streib
Raum 5-004

Referent*innen:  Dr. Eckard Krüger und Christina Röhrich, alt&weise gemeinnützige Organisation Hof

Organisiert in Zusammenarbeit mit dem Referat Gesunde Hochschule.

Coburg - Stadt der Kinderrechte

Wie kann ich ernst genommen werden? Wer ist für meine Kinderrechte verantwortlich? Was ist für Kinder bereits besser geworden, und was muss noch besser werden? Gelten die Kinderrechte auch in Syrien?

Damit Kinder jeden Alters sich aktiv beteiligen können, müssen sie um ihre Rechte wissen. An diesem Tag sind alle eingeladen, die sich mit den Menschenrechten aus Perspektive der Kinder näher beschäftigen wollen. Was brauchen und wollen wir in Coburg, um den Kinderrechten mehr Geltung zu verschaffen?

Wann: Dienstag, 23. Juli 2019, 17:30 Uhr

Wo: Rückertschule
Löwenstraße 28
96450 Coburg

Organisation: Prof. Dr. Claudia Lohrenscheit

Eine Studentin schreibt auf ein Whiteboard
Eine Frau mit Mikrofon redet bei einer Veranstaltung

Themen im Wintersemester 2019

Frauen und Männer in der Sozialen Arbeit (Fachtag)

Wie steht es um das Verhältnis von Frauen und Männern in der Sozialen Arbeit? "Endlich ein Mann im Team!" oder überwiegen die Vorbehalte, wenn es um mehr männliche Fachkräfte in der Sozialen Arbeit geht? Machen Männer etwas anders oder gar besser als Frauen? Erreichen Sie schneller höhere Positionen? Oder: Stehen sie unter Generalverdacht, mit ihrem Engagement sexuelle Absichten zu verfolgen?

Aber auch bei den Männern und Frauen, an die sich die Angebote Sozialer Arbeit richten, gibt es Vorurteile: Gute Frauen (alleinerziehende Mütter, weibliche Opfer männlicher Gewalt etc.), Schlechte Männer (vernächlässigende Väter, Gewalttäter etc.).

Der Fach­tag will dem Verhältnis von Frauen und Männern in der Sozialen Arbeit nachgehen und zu einer fachlichen Diskussion einladen, die aus einer z.T. sehr emotional geführten Debatte in ein entspannteres Miteinander und damit auch eine alltagstauglichere Haltung in den Einrichtungen Sozialer Arbeit führt.

Wann

Donnerstag, 21. November 2019, 13:00 bis 19:00 Uhr

Wo

Hochschule Coburg, Campus Friedrich Streib (Anfahrtsbeschreibung)
Audimax II (Gebäude 10)

Programm

13:00 Uhr: Ankommen, Einstimmung

13:15 Uhr: Frauen und Männer in der Sozialen Arbeit. Ein Streitgespräch
Prof. Dr. Claudia Lohrenscheit und Matthias Scheibe, M.A., Hochschule Coburg

13:30 Uhr: Männer und Männlichkeit in der Sozialen Arbeit
Prof. Dr. Lothar Böhnisch, FU Bozen

14:30 Uhr: Diskussion

15:00 Uhr: Pause

15:20 Uhr: Das schlechte und das gute Geschlecht
Prof. Dr. Lotte Rose, Frankfurt University of Applied Sciences

16:20 Uhr: Diskussion

16:50 Uhr: Pause

17:10 Uhr: Generalverdacht und sexualisierte Gewalt
Prof. Dr. Constance Engelfried, Hochschule München

18:10 Uhr: Diskussion

18:40 Uhr: Abschlussplenum

19:00 Uhr: Ende der Veranstaltung

Moderation: Prof. Dr. Ralf Bohrhardt, Hochschule Coburg

Diese Website verwendet Cookies. Sie dienen dazu, unser Angebot nutzerfreundlicher, effektiver und sicherer zu machen. Mehr Informationen
Zur Analyse der Seitenaufrufe setzen wir Google Analytics ein. Sie können die Erfassung Ihrer Seitenaufrufe verhindern: Google Analytics deaktivieren