SOGESEHEN - Aktuelles aus Sozial- und Gesundheitswissenschaften

SOGESEHEN (SOziale Arbeit GEsundheitsförderung SEHEN) ist eine Veranstaltungsreihe der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit. Hier kommen aktuelle Themen der Sozial- und Gesundheitswissenschaften auf den Tisch: in Vorträgen, Diskussionen und Workshops.

Veranstaltet wird die Reihe in Zusammenarbeit mit verschiedenen Einrichtungen der Hochschule Coburg.

Eine Studentin schreibt auf ein Whiteboard
Eine Frau mit Mikrofon redet bei einer Veranstaltung

Themen im Wintersemester 2019

Frauen und Männer in der Sozialen Arbeit - 21. November 2019

Wie steht es um das Verhältnis von Frauen und Männern in der Sozialen Arbeit? "Endlich ein Mann im Team!" oder überwiegen die Vorbehalte, wenn es um mehr männliche Fachkräfte in der Sozialen Arbeit geht? Machen Männer etwas anders oder gar besser als Frauen? Erreichen Sie schneller höhere Positionen? Oder: Stehen sie unter Generalverdacht, mit ihrem Engagement sexuelle Absichten zu verfolgen?

Aber auch bei den Männern und Frauen, an die sich die Angebote Sozialer Arbeit richten, gibt es Vorurteile: Gute Frauen (alleinerziehende Mütter, weibliche Opfer männlicher Gewalt etc.), Schlechte Männer (vernächlässigende Väter, Gewalttäter etc.).

Der Fach­tag will dem Verhältnis von Frauen und Männern in der Sozialen Arbeit nachgehen und zu einer fachlichen Diskussion einladen, die aus einer z.T. sehr emotional geführten Debatte in ein entspannteres Miteinander und damit auch eine alltagstauglichere Haltung in den Einrichtungen Sozialer Arbeit führt.

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Wann

Donnerstag, 21. November 2019, 13:00 bis 19:00 Uhr

Wo

Hochschule Coburg, Campus Friedrich Streib (Anfahrtsbeschreibung)
Audimax II (Gebäude 10)

Programm

13:00 Uhr: Ankommen, Einstimmung

13:15 Uhr: Frauen und Männer in der Sozialen Arbeit. Ein Streitgespräch
Prof. Dr. Claudia Lohrenscheit und Matthias Scheibe, M.A., Hochschule Coburg

13:30 Uhr: Männer und Männlichkeit in der Sozialen Arbeit
Prof. Dr. Lothar Böhnisch, FU Bozen

14:30 Uhr: Diskussion

15:00 Uhr: Pause

15:20 Uhr: Das schlechte und das gute Geschlecht
Prof. Dr. Lotte Rose, Frankfurt University of Applied Sciences

16:20 Uhr: Diskussion

16:50 Uhr: Pause

17:10 Uhr: Generalverdacht und sexualisierte Gewalt
Prof. Dr. Constance Engelfried, Hochschule München

18:10 Uhr: Diskussion

18:40 Uhr: Abschlussplenum

19:00 Uhr: Ende der Veranstaltung

Moderation: Prof. Dr. Ralf Bohrhardt, Hochschule Coburg

18 Jahre Master Klinische Sozialarbeit - 05. Dezember 2019

Einblicke in Berufswege und Karrierechancen unserer Absolvent*innen

Seit 18 Jahren gibt es den Weiterbildungsmaster in Klinischer Sozialarbeit an der Hochschule Coburg in Kooperation mit der Alice Salomon Hochschule Berlin. Anlass genug für eine Befragung der Absolvent*innen: Lohnt es sich, neben der Berufstätigkeit einen Master in Klinischer Sozialarbeit zu machen? ...und dann noch einen, an dem die Lehre an zwei Studienstandorten (Berlin und Coburg) stattfindet? Was motiviert Sozialarbeiter*innen, diesen aufwändigen Weiterbildungsweg zu wählen? Welche Kompetenzen erwerben sie, wie entwickelt sich die berufliche Laufbahn?

Prof. Dr. Christine Kröger, Studiengangleiterin, stellt die Ergebnisse einer aktuellen Verbleibstudie vor, die interessante Einblicke in die Kompetenzentwicklung und Karrierewege der Absolvent*innen des ältesten Weiterbildungsmasters der Hochschule Coburg geben.

Danny Ochs (Forensische Psychiatrie) und Lucia Dangel (Kinder- und Jugendhilfe), die beide kurz vor dem Masterabschluss stehen, schildern im Anschluss, wie sie das Studium erleben und welche beruflichen, aber auch persönlichen Entwicklungsprozesse bislang durch das Studium bei ihnen angestoßen wurden.

Wann

Donnerstag, 05. Dezember 2019, 17:30 bis 19:00 Uhr

Wo

Hochschule Coburg, Campus Friedrich Streib (Anfahrtsbeschreibung)

Raum 10-022

Gespräche professionell gestalten - 16. Januar 2020

In Resonanz gehen - Eigensprache als Schlüssel zur Gestaltung professioneller Gespräche

Einführungsvortrag idiolektische Gesprächsführung mit Live-Demo

Welche Bedeutung hat Resonanz in Gesprächen? Wie trägt sie zu gelingenden Beziehungen bei? Wie fördert man Resonanz und welchen Beitrag leistet dabei die Orientierung an der Eigensprache des Gegenübers? 

In einem interaktiven Vortrag wird die Gesprächsführungsmethode Idiolektik vorgestellt, die durch ihre konsequente Orientierung an der Eigensprache der Gesprächspartner*in Räume eröffnet, in denen wertfreie, zieloffene und von authentischen Mitteilungen geprägte Kommunikation ermöglicht wird. In einem anschließenden Live-Demonstrationsgespräch mit Videoanalyse erhalten Sie einen direkten Prozess-Einblick.

Wann

Donnerstag, 16. Januar 2020, 18:00 bis 20:00 Uhr

Wo

Hochschule Coburg, Campus Friedrich Streib (Anfahrtsbeschreibung)

Raum 10-013

Referent*innen

Dr. Eckard Krüger & Christina Röhrich (alt&weise gGmbH Hof; Hochschule Coburg)

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