Geistes- und Sozialwissenschaften

Öffentlich geförderte Projekte

Research integrity culture

Title:
Path2Integrity - Rotatory role-playing and role-models to enhance the research integrity culture
Field of competence:
Teaching and Learning Research Integrity/Research Ethics
Project Coordinator:
Project partner:
Syddansk Universitet (DK), 3C Compliance (ES), Pensoft Publishers (BG), Fundació Catalana per a la Recerca i la Innovació (ES), EUREC Office gUG (DE), Christian-Albrechts Universität zu Kiel (DE), Instytut Badań Edukacyjnych (PL), Charité Berlin (DE)
Project period:
01/2019-12/2021
Funding source:
EU-Horizon 2020

Thematik

The Path2Integrity project is a two-component coordination and support action to enhance research integrity culture. It develops and fosters role-models and rotatory role-plays. A Path2Integrity campaign on scientific facts about research integrity and role-models, raises awareness on research integrity within secondary schools and universities. Complementary a Path2Integrity handbook of instructions, which contains vivid stories on research integrity and rotatory role-playing as primary dialogical exercise increases students’ ability to reason on the acceptance or rejection of norms in research integrity. Partners from the Consortium have award-winning experience in creating those settings, which allows Path2Integrity to work with already in existence and successful educational practices.

 

The Consortium will train at least 150 disseminators in the consortiums countries and beyond, and additionally foster the campaign (fact sheets, infographics, flyers, posters, brochures) in at least 15 European countries to enable awareness-raising in different educational organizations (schools and universities).

Schnittstellen zwischen Hochkultur und Kultureller Bildung

Titel:
Schnittstellen zwischen Hochkultur und Kultureller Bildung
Kompetenzfeld:
Kulturelle Bildung
Projektleiter:
Prof. Dr. Julius Heinicke
Projektzeitraum:
01.03.2018 - 31.12.2020
Mittelgeber:
Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst
 

Thematik

Institutionen der (Hoch)kultur sind seit jeher Räume, um gesellschaftliche und politische Entwicklungen künstlerisch zu reflektieren. Eine der großen Herausforderungen für all diese Institutionen, vom Theater über Museen bis zur Landesbibliothek, ist der gesellschaftliche, soziale und kulturelle Wandel. Die Zunahme der Diversität an Lebensentwürfen, kulturellen und sozialen Hintergründen stellt diese Einrichtungen vor die Aufgabe, die unterschiedlichen Gruppen zu erreichen und den Bürger*innen mit und ohne Migrations- und Fluchtgeschichte, Schüler*innen, (internationalen) Studierenden, Menschen mit Behinderung, Senior*innen und Besucher*innen Räume zu geben, komplexe gesellschaftlich-soziale Fragestellungen unserer Zeit zu diskutieren und Möglichkeiten zur kulturellen Verhandlung und Verortung zu geben.

Im Rahmen des Forschungsprojekts „Schnittstellen zwischen Hochkultur und Kultureller Bildung“ werden die Potentiale von Coburger Kultur- und Bildungsinstitutionen für die kulturelle Teilhabe erforscht. Auch wenn Theater und Museen sich zum Beispiel mit der Einstellung von Theater-, Musik- und Museumspädagog*innen den Wirkungsfeldern der Kulturellen Bildung geöffnet haben, bleiben die tatsächlichen „Sphären“ der sogenannten Hochkultur, die Theater, Konzert- und Museumssäle, vielen sozial-gesellschaftlichen Gruppen immer noch verschlossen. Die Forschungsidee des Projekts setzt an diesem – für beide Seiten gewinnbringenden – Wechselspiel zwischen „Hochkultur“ und „Kultureller Bildung“ an. So sollen am Beispiel der Stadt Coburg mögliche zukunftsweisende Potentiale von Kooperationen zwischen Kultur- und Bildungseinrichtungen erforscht und daraufhin innovative Formate in sogenannten Culture Labs entwickelt werden.