Projekt „WERTE – Wir machen Wissenstransfer“ gestartet

Donnerstag. 14. Oktober 2021 (Pressestelle)
Prof. Dr. Julia Prieß-Buchheit - Foto: Hochschule Coburg
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In den nächsten eineinhalb Jahren wird das Projekt WERTE ein Netzwerk zum Wissenstransfer aufbauen. Dazu werden kleine und mittelständische Unternehmen unterstützt, mit Hochschulen oder anderen Unternehmen zu kooperieren. So sollen Innovationen in der Region gefördert werden. Jetzt fand die digitale Auftaktveranstaltung des Projekts statt.

Prof. Julia Prieß-Buchheit hat neben ihrer Professur für Erziehungswissenschaften und Didaktik die Projektkoordination bei WERTE übernommen. Sie moderierte die Auftaktveranstaltung, bei der viele interessierte Vertreter:innen von Unternehmen dabei waren. Bei der Veranstaltung wurde das Thema Wissenstransfer von mehreren Seiten beleuchtet.
Dr. Manfred Gößl, Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Industrie- und Handelskammertages, betonte die Wichtigkeit von kleinen und mittelständischen Unternehmen für die bayerische Wirtschaft und stellte einen deutschlandweiten Bedarf an Wissenstransfer fest, den er als Kernaufgabe der Wirtschaft benannte.

Dr. Christina Hack (Brose), Hans-Peter Langsch (Goebel Porzellan) und Kerstin Rank (B2L) berichteten von ihren Erfahrungen von bereits durchgeführten Transferprojekten mit der Hochschule Coburg. Sie betonten, wie hilfreich die Ideen und der Input von Studierenden gewesen seien – ob in Form von Abschlussarbeiten oder bei Workshops. Der Bedarf an „Frischzellen“, so Langsch, sei im Mittelstand immer gegeben. Insgesamt halten alle drei Unternehmensvertreter:innen Kooperationen und vertikalen Austausch für sehr bedeutsam. Besonders um innovativ und damit wettbewerbsfähig zu bleiben.

Bayerns Wissenschaftsminister Bernd Sibler betonte in seinem Grußwort die Wichtigkeit des Projekts, da besonders kleine und mittelständische Unternehmen Schwierigkeiten hätten, Wissenstransfer umzusetzen. Er sagte: „Wissenschaft und Forschung wirken damit schnell und unmittelbar in die wirtschaftliche Realität Ihrer Region hinein und machen die lokalen Unternehmen zu Innovationsmotoren. Gleichzeitig profitiert auch die Hochschule Coburg von den neu entstehenden Synergien. Das Projekt WERTE setzt also gleich zwei Ziele der bayerischen Forschungs- und Innovationspolitik mustergültig um: Den Wissenstransfer zwischen Wirtschaft und Wissenschaft und die Förderung der Wettbewerbsfähigkeit unserer bayerischen Unternehmen.“

Da das Projekt WERTE auf die Durchführung von Weiterbildungsveranstaltungen für die Unternehmen setzt, wurden die Meinungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu den geplanten Modulen eingeholt. Schließlich will das WERTE gemeinsame Wege eröffnen, dass Hochschulen und Unternehmen von Wissenstransfer profitieren, wie Prof. Prieß-Buchheit zum Abschluss ergänzte.