Glühbirne auf Papier als Symbol für Idee

#Coburg contra Corona

Gemeinsam gegen Corona

Die Corona-Pandemie hält die Welt in Atem und stellt jeden von uns vor besondere Herausforderungen. Mit der Aktion #CoburgContraCorona wollen wir gemeinsam versuchen, Lösungen zu finden und umzusetzen. Die Hochschule Coburg möchte damit einen Beitrag leisten für Region und Gesellschaft – für Privatpersonen, Unternehmen, Behörden, Kliniken, Kreativ- und Kulturschaffende …

#CoburgContraCorona wird organisiert von CREAPOLIS in Kooperation mit Zukunft.Coburg.Digital.

Ablauf

Phase 1

Wir ermitteln Bedarfe, Probleme und Herausforderungen. Jeder kann Themen und Fragen einreichen:

  • Wie kann ich besser mit meinen Kindern zuhause lernen?
  • Was kann ich tun, damit mir die Decke daheim nicht auf den Kopf fällt?
  • Wie können Testergebnisse schneller von A nach B kommuniziert werden?
  • Wie kann ich meine Produkte diversifizieren, weil wichtige Absatzmärkte weggebrochen sind?

In der ersten Phase ist alles erlaubt. Kein Thema ist zu banal.
Zeitraum: 31.März - 05. April 2020

Phase 2

Wir erarbeiten Lösungsansätze: Studierende und Lehrende der Hochschule arbeiten gemeinsam mit interessierten Bürger*innen an den verschiedenen Themenstellungen. Welche der eingereichten Fragen bearbeitet werden, hängt von den Teilnehmer*innen und deren Kompetenzen und Interessen ab.
Geplanter Zeitraum: 06. April - 12. April 2020

Phase 3

In der dritten Woche sollen die Lösungen nach Möglichkeit umgesetzt werden. Das kann ein Erklärvideo für gesunde Ernährung in Quarantäne sein, ein Businessplan für ein neues Geschäftsmodell, oder ein Prototyp für medizinisches Gerät. Vielleicht kein Impfstoff gegen das Coronavirus, aber eine neue Idee zur Vernetzung, eine neue Geschäftsidee, ein neues und hilfreiches Produkt, eine App, die es noch nicht gab...
Geplanter Zeitraum: 14. April - 19. April 2020

Mitmachen

Sie finden #coburgcontracorona toll? Sie möchten als Unternehmen, Institution oder Privatperson bei der weiteren Umsetzung der Lösungen unterstützen? Dann melden Sie sich einfach unter coronaprojekt[at]hs-coburg.de und erzählen uns, wie Sie sich beteiligen möchten!

Wir freuen uns auf Sie!

Wie ist der Stand aktuell?

Die eingereichten Fragestellungen wurden sortiert und sinnvoll zusammengefasst. Die Teilnehmer*innen haben entschieden, welche Themen sie bearbeiten möchten und sich dazu in Teams organisiert. Die Zusammenarbeit lief über eine Online-Plattform. Innerhalb einer Woche sind zahlreiche Ideen und Konzepte entstanden. Manche lassen sich sofort anwenden, andere werden sich in den nächsten Wochen noch konkretisieren.

  • 70 Challenges wurden eingereicht
  • 100 Teilnehmer*innen haben sich gemeldet
  • 30 Mentor*innen wollten die Teams fachlich beraten
  • 11 Challenges wurden bearbeitet

Externer Inhalt

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Bearbeitete Challenges

Projekt 2: Coburger Lieferdienste

Was ist das Problem: Viele Einzelhändler bieten in der aktuellen Situation einen Lieferservice an. Eine kostenfreie Online-Plattform listet alle Geschäfte in Coburg und Umgebung auf, die Waren oder Lebensmittel zu ihren Kunden nach Hause bringen. Die Kund*innen können die Vorzüge des Onlineshoppings nutzen und gleichzeitig den lokalen Einzelhandel unterstützen. Um auf der Plattform gelistet zu werden, müssen sich Einzelhändler dort registrieren. Das ist kostenfrei. Die Online Plattform soll folgende Fragen klären: Wo kann ich gerade was einkaufen? Wie komme ich an die Ware? Welche Geschäfte versenden? Wer liefert? Wo ist Abholung möglich? Die Herausforderung besteht darin, die Plattform bei Kunden und Einzelhändlern bekannter zu machen und den verfügbaren Service noch weiterzuentwickeln.

Wer arbeitet daran: Studierende der Hochschule Coburg, Schüler*innen des Casimirianum, eine Projektmanagerin

Was ist die Lösung: Die Internetseite Unser Coburg wurde erstellt. Mittels Werbung durch analoge und 
digitale Flyer soll im nächsten Schritt bei Einzelhändlern in Coburg und Region auf das Angebot aufmerksam gemacht werden.

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Projekt 11: Soziale Isolation

Was ist das Problem: Viele Menschen leiden unter der sozialen Isolation. Alleinlebende, Menschen ohne Internetzugang, Asylsuchende, Familien, die auf engem Raum zusammenleben aber auch Menschen, die normalerweise viele Kontakte haben und suchen. Gesucht sind Ideen, diese Isolation ertragbarer zu machen: Wie lassen sich psychische Belastungen, die daraus entstehen, reduzieren? Wie können Gespräche angeboten werden?

Wer arbeitet daran: Beschäftigte der Hochschule, Bürger*innen

Was ist die Lösung: Das Team hat sich vier Aktionen überlegt. Zwei als digitales Angebot, zwei als analoge Lösung.

  • Gemeinsames Essen (digital) - Webplattform zum Verabreden gemeinsamer Essen
    mit Familie oder Freunden
    mit neuen Kontakten, die über die Plattform geschloßen werden können
    gemeinsam Rezepte ausprobieren
    begleitende Angebote, z.B. Tipps für einen gelungenen Abend

  • Initiative "Mein Megafon" (digital)
    Bundesweite Kampagne, die im Rahmen von #wirvsvirus entstanden ist;
    verbindet Menschen über die Grenzen von online und offline hinweg mit Hilfe verschiedener Medien
    Projekt in Coburg bekannter machen
    mehr Zielgruppen erreichen und miteinander verbinden (bisher nur Senior*innen)

  • Let‘s Talk (analog) - Erkennungszeichen für Menschen, die Kontakte suchen
    prägnantes, aber einfaches Logo
    für T-Shirts, Schilder, Buttons, …
    als Erkennungszeichen für Menschen mit Interesse an neuen Kontakten
    Einbindung bekannter und beliebter Coburger*innen

  • „Coburg-Ratsch“ - Telefonkontakte (analog)
    Betroffene zu Aktiven machen (sie erhalten ein Handy mit Telefonflatrate und Anrufzeiten)
    niedrigschwelliges Gesprächsangebot
    Zugang zu weiteren Angeboten (z.B. Corona-Telefon Stadt Coburg, etc.)

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Projekt 14: Leitfaden für Führungskräfte

Was ist das Problem: Corona hat auch den Arbeitsalltag vieler Menschen auf den Kopf gestellt; Doppelbelastung durch Kinderbetreuung und Homeoffice auf der einen Seite, Kurzarbeit und weniger Lohn/Gehalt auf der anderen Seite. Unternehmen müssen ihren Mitarbeiter*innen in dieser Phase Lösungen und Perspektiven bieten. Wie kann die Arbeitszeit für Mitarbeiter*innen mit Kindern gestaltet werden? Wie begegnet man den Mitarbeiter*innen in psychischen Ausnahmesituationen (ungewöhnliche Belastung, Krankheit, Todesfällen)? Wie gestaltet man den Übergang von Home-Office zurück ins Büro? Welche Strukturen müssen angepasst werden, um in Zukunft besser auf solche Situationen vorbereitet zu sein?

Wer arbeitet daran: Studierende und Professor*innen der Hochschule Coburg, Geschäftsführerin eines Unternehmens, Prozessplanerin, IT-Projektmanager

Was ist die Lösung: Ein Leitfaden für Führungskräfte zum Umgang mit ihren Mitarbeiter*innen in der aktuellen Situation und nach der Corona-Krise. Der Leitfaden umfasst die folgenden Themen: Soziale Angebote, Interne Kommunikation, Herausforderungen für Mitarbeiter*innen, Herausforderungen für Führungskräfte, Homeoffice, Krisenmanagement, Motivation, die Zeit nach Corona.

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Projekt 16: Routine Strukturen aufbauen

Was ist das Problem: Die Routine vieler Menschen ist momentan auf den Kopf gestellt, weil sie im Homeoffice arbeiten, die Kinder zuhause sind oder regelmäßige Termine wie Sporteinheit oder Stammtisch ausfallen. Wie schafft man es für die aktuelle Situation individuelle Strukturen und Routinen zu entwickeln um Passivität und Resignation entgegenzuwirken?

Wer arbeitet daran: Studierende der Hochschule Coburg, Bürger*innen

Was ist die Lösung: Konzept einer App mit To-Do-Listen und Belohnungssystem, um individuelle Routine aufzubauen und den eigenen Alltag zu strukturieren

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Projekt 17: Schulaufgabenhilfe

Was ist das Problem: Eltern müssen ihre Kinder jetzt stark beim Lernen unterstützen. Das fällt schon unter normalen Umständen nicht vielen Familien leicht. Was tun, wenn Kinder Konzentrationsschwierigkeiten haben, ihnen die gewohnte Situation fehlt oder Eltern nicht wissen, wie sie mit der Herausforderung ruhig und gelassen umgehen können?

Wer arbeitet daran: Studierende und Beschäftigte der Hochschule Coburg, Bürger*innen

Was ist die Lösung: Sammlung relevanter Informationen bei Experten und Weitergabe an Schulen; Nachhilfeangebote von Studierenden organisieren

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Projekt 35: Financial Health Café

Was ist das Problem: Viele Studierende haben durch Corona aktuell keine Möglichkeit, Geld zu verdienen; Nebenjobs in der Gastronomie fallen weg, Praktika können nicht absolviert werden, etc. Wie kann man sie in dieser Situation unterstützen?

Wer arbeitet daran: Studierende und Professor*innen der Hochschule Coburg

Was ist die Lösung: Angebot eines virtuellen Financial Health-Café; Beratung zu Finanz- und Versicherungsfragen durch Studierende der Versicherungswirtschaft; Betreuung des Angebots durch Professor*innen der Hochschule

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Projekt 36: Hygienische Türgriffe

Was ist das Problem: Türgriffe sind ein Problem, was die Übertragung von Viren und Bakterien angeht. Auch eine regelmäßige Desinfektion der Griffe schafft keine nachhaltige Abhilfe. Welche Lösungen gibt es, Türgriffe im öffentlichen Raum hygienisch zu gestalten bzw. das Berühren des Griffs zu vermeiden?

Wer arbeitet daran: Studierende der Hochschule Coburg, Bürger*innen

Was ist die Lösung: Produktion und Anbringen eines speziellen Hebels an der Tür, der das Öffnen mit dem Arm ermöglicht; entsprechende Hebel können kostengünstig im 3D-Druck-Verfahren hergestellt werden und an allen gängigen Türmodellen angebracht werden.

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Projekt 37: Gesellschaftsspiele

Was ist das Problem: Freunde treffen oder Spieleabende veranstalten geht gerade nicht. Wie kann man Gesellschaftsspiele gemeinsam online spielen, ohne dabei (viel) Geld ausgeben zu müssen? Wie könnten Spieleabende aussehen, bei denen man nicht im selben Raum wie seine Freunde sitzt?

Wer arbeitet daran: Studierende der Hochschule Coburg, Bürger*innen

Was ist die Lösung: Konzept für eine Online-Spielebox; die Bedürfnisse der Zielgruppen wurden erhoben, eine Analyse möglicher Spiele und Spielhersteller durchgeführt und ein Vorschlag zur Gründung eines entsprechenden Start-ups erarbeitet; ; es liegt ein detailliertes Konzeptpapier vor.

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Projekt 59: Gutes Homeoffice

Was ist das Problem: Arbeitsplätze sind heute oft ergonomisch eingerichtet: höhenverstellbare Schreibtische, anpassbare Bürostühle, ergonomische PC-Mäuse. Und zuhause? Im Homeoffice fehlen solche Komponenten plötzlich. Gibt es überhaupt ein Arbeitszimmer oder muss der Küchentisch dafür herhalten? Wie kann man sein Homeoffice einrichten, damit es ein gutes und gesundes Arbeitsumfeld bietet?

Wer arbeitet daran: Studierende der Hochschule Coburg, Bürger*innen

Was ist die Lösung: Sammlung hilfreicher Tipps und Tricks, um sein Homeoffice mit einfachen Mitteln und wenig Aufwand ergonomisch einzurichten; Erstellen von Sketch-Notes, die das Ganze visualisieren; Starten einer Social-Media-Kampagne mit dem Hashtag #improveyourhomeoffice; aktuell werden noch Zeichner*innen für die Sketch-Notes gesucht. Interessierte können sich melden unter coronaprojekt[at]hs-coburg.de!

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Projekt 60: Öffentlicher Raum

Was ist das Problem: Einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu seinen Mitmenschen einzuhalten, fällt nicht immer leicht. Auch im öffentlichen Raum, z.B. in Innenstädten, Bahnhöfen, Gehwegen, etc. Fußgängerwege sind zu schmal, um die 1,5 bis 2 Meter Distanz einhalten zu können. Wie kann der öffentliche Raum (kurzfristig und langfristig) gerecht und solidarisch aufgeteilt werden? Wie können wir die  physischen Distanz einhalten und trotzdem mit anderen Menschen interagieren? Wie schaffen wir es, eine lebenswerte und gesunde Lebensumgebung für die Menschen einzurichten?

Wer arbeitet daran: Studierende, Beschäftigte und Professor*innen der Hochschule Coburg, Bürger*innen

Was ist die Lösung: Ein Werkzeugkasten mit praktischen Hilfsmitteln, die im Alltag helfen, Abstand zu wahren. Aufteilung der Gehwege in Laufrichtungen, Ausweichmöglichkeiten durch offene Gartentore, bunte Fußabdrücke und Kreise auf Gehwegen und öffentlichen Plätzen im richtigen Abstand, u.v.m. Es wurde eine Instagram Kampagne gestartet unter dem #raumspenden.

Flyer Werkzeugbox

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Projekt 68: DIY-Desinfektionsmittel

Was ist das Problem: Desinfektionsmittel und Schutzmasken waren zu Beginn der Corona-Krise sofort ausverkauft und sind immer noch stark nachgefragt. Nicht nur im Privathaushalt, auch in öffentlichen Einrichtungen, Geschäften, Restaurants und Unternehmen besteht nun erhöhter Bedarf. Wie kann man Desinfektionsmittel für den Eigenbedarf selbst herstellen?

Wer arbeitet daran: Studierende der Hochschule Coburg

Was ist die Lösung: Analyse und Auswertung verschiedener Rezepturen; Auswahl von zwei Mitteln, Bereitstellen einer Anleitung zum Herstellen und Anwenden von Desinfektionsmittel.

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Eingereichte Challenges

Vernetzung / Hilfsangebote

  • Wie können ältere Menschen mit moderner Technik versorgt und geschult werden, so dass sie z.B. mit ihren Angehörigen Videotelefonie machen können?
  • Wie können allein lebende Menschen mit der sozialen Isolation umgehen? Wie lassen sich psychische Belastungen, die daraus entstehen, reduzieren? Wie können ihnen Gespräche angeboten werden?
  • Welche (niedrigschwelligen, digitalen) Versorgungs- und Präventionsangebote können geschaffen werden für Personengruppen, die besonders unter den Beschränkungen leiden (Bsp. Senior*innen, Alleinerziehende, Asylbewerbende), um Armut, Isolierung, psychischen Erkrankungen, häusliche Konflikte etc. vorzubeugen? Wie können Kinder und Jugendliche erreicht werden?
  • Wie können Personen, die momentan nicht einkaufen oder sich um ihre Haustiere kümmern können einen Helfer finden und wie können umgekehrt Personen, die gerne helfen würden ihr Angebot an den Mann bringen?
  • Wie kann man Informationen zu allen (regionalen) Hilfsangeboten bündeln und vernetzen?
  • Wie kann die bereits bestehende Coburger Community der Mund-und-Nasen-Masken-Näher/innen organisiert werden? Wie können Angebot und Nachfrage koordiniert werden? Wie die Verteilung von Geld und Sachspenden?
  • Wie erfahren Senioren/innen von aktuellen Hilfsangeboten, wenn sie nicht im Internet unterwegs sind?
  • Was muss unternommen werden, damit Senioren/innen regelmäßig essen (vor allem eine warme Mahlzeit), nachdem Angebote wie der Mittagstisch der AWO, der sozialen Stadt Wüstenahorn oder auch in der Cafeteria im Klinikum, nicht mehr stattfinden.
  • Welche Lösungsansätze gibt es, die das Besuchsverbot in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen leichter machen? Welche Möglichkeiten gibt es in diesem Bezug auch für Schwangere?
  • Wie kann man Gesellschaftsspiele gemeinsam online spielen , ohne dabei (viel) Geld ausgeben zu müssen. Wie können Spieleabende weiterhin möglich sein, auch wenn man nicht im selben Raum wie seine Freunde sitzt.
  • Tauschbörse von privat zu privat für Bücher, Spiele, Puzzle und weiteres Spielzeug aufbauen, damit keine Langeweile aufkommt! Wie kann diese Tauschbörse ohne persönlichen Kontakt gestaltet werden? Wir wird sichergestellt, dass man seine Sachen wieder zurückbekommt?
  • Wie kann man sich jetzt neue Fähigkeiten aneignen, seien es Sprachen, handwerkliche Fähigkeiten, künstlerische Fähigkeiten oder anderes? Wie kann man Menschen vernetzen, um Wissen weiterzugeben? Zum Beispiel eine Sprache von einem Muttersprachler lernen?

Einkaufen / Einzelhandel

  • Viele Einzelhändler bieten in der aktuellen Situation einen Lieferservice an. Vielen Kunden ist das Angebot allerdings nicht bekannt. Eine kostenfreie Online-Plattform (coburgerlieferdienst.de) listet alle Geschäfte in Coburg und Umgebung auf, die sich registriert haben. So kann der Kunde die Vorzüge des Onlineshoppings mit Unterstützung der lokalen Einzelhändler verbinden. Eine mögliche Herausforderung ist beispielsweise wie die Plattform bei Kunden und Einzelhändler bekannter gemacht werden kann.

  • Wo kann ich gerade was einkaufen? Wie komme ich an die Ware? Welche Geschäfte versenden? Wer liefert? Wo ist Abholung möglich?

  • Challenge: Verkauf von Obst- und Gemüse an Bedienungstheken (wie Fleisch-, Fisch, Käsetheke). Das spart Plastik und ist hygienischer!

Kulturelle Angebote

  • Wie können Ausstellungen und Events interaktiv und möglichst erlebnisnah digitalisiert werden?

  • ContraCoronaKino: Autokino als Kulturangebot während den Ausgangsbeschränkungen. Die Idee ist auf einem der momentan kaum benötigten Parkplätzen ein Autokino zu veranstalten. Das Equipment kann man vielleicht über die Organisatoren des fränkischen Kinosommers bekommen. Die Tickets können bspw. über das Internet verkauft werden und wenn nichts zum Verzehr angeboten wird, bleibt die Organisation einfach und gefahrenlos.

  • Wie können gewohnte Freizeitaktivitäten (Club, Party, Kino) ohne Ansteckungsgefahr aussehen?

  • Digitale Realisierung von "Coburg liest!" Im Rahmen des Hackathon der Regierung entstand die Wuselstunde.de. Idee: Diese Lösung auch für "Coburg liest!" übernehmen und so evtl. sogar die Tickets ohne Rückgabe zu nutzen (rechtliche Prüfung erforderlich).

Zuhause bleiben: Unterricht / mit Kindern zu Hause / Struktur im Alltag

  • Wie können berufstätige (alleinerziehende) Mütter und Väter, vor allem in den gerade stark belastenden system-relevanten Berufe ihre Kinder unterstützen. Wie schafft man es beim Home-Schooling seine Kinder zu motivieren, wenn man gerade selber eine Pause benötigt?

  • Wie kann man Kinder beim Home Schooling optimal unterstützen, vor allem dann, wenn sie Konzentrationsschwierigkeiten haben und ihnen die gewohnte Situation fehlt.

  • Wie bereite ich mein Kind auf die Abschlussprüfung vor? Welche Online-Lernangebote passen am besten zum bayrischen Lehrplan und zu den Abschlussprüfungen? Was ist am sinnvollsten?

  • Welche Ideen gibt es für die Freizeitgestaltung von Kindern in der aktuellen Situation ohne den Einsatz von PC, Tablet & Co. Ideen für drinnen und draußen, mit Gegenständen, die man sowieso da hat, bei schönem und schlechtem Wetter.

  • Wie kombiniere ich Home Office und Kinderbetreuung effektiv, um beiden Bereichen gerecht zu werden?

  • In meiner Wohnung habe ich keinen (höhenverstellbaren) Schreibtisch, keinen Bürostuhl, keinen Monitor oder Tastatur. Ich arbeite am Küchentisch mit meinem Laptop. Wie kann ich im
    Homeoffice ergonomisch gut arbeiten? Wie kann ich dabei unterstützt werden, ein gutes Arbeitsumfeld zu schaffen?

  • Die Routine vieler Personen ist momentan auf den Kopf gestellt, regelmäßige Termine wie Sporteinheit oder Stammtisch fallen aus. Wie schafft man es für die aktuelle Situation individuelle Strukturen und Routinen zu entwickeln, um Passivität und Resignation entgegenzuwirken?

  • Wie kann ich älteren Menschen in meinem Umfeld erklären, wie wichtig es ist, aufgrund der gegenwärtigen Gefahr vor einer Ansteckung, das Haus nicht mehr zu verlassen und Hilfsangebote anzunehmen?

  • Wie kann man aus wenigen Grundzutaten schnell leckere Gerichte zaubern? Wie kann man die Menschen trotz Corona-Krise von ungesundem Fertigessen abhalten? Wie den Leuten Kochen & Backen als Freizeitaktivität zuhause schmackhaft machen?

Eindämmung

  • Lässt sich die Ausbreitung des Corona-Virus in Innenräumen durch eine gezielte Luftfeuchtigkeit reduzieren? Durch den Einsatz von Lüftungsanlagen, ließe sich die Ausbreitung der Viren dann weiter hemmen. Das könnte eine wirkungsvolle Methode darstellen, die vor allem im Einzelhandel sowie Arbeitsstätten zum Einsatz kommen könnte.

  • Wie kann man den Menschen im Alltag helfen den erforderlichen Mindestabstand von 1,5 - 2 Meter korrekt einzuhalten? Vielleicht könnte man das Smartphone nutzen, um den Abstand zwischen den Menschen zu messen und über einen Signalton oder Vibration zu signalisieren, wann der kritische Mindestabstand zwischen den Personen unterschritten wurde.

  • App/Hilfsmittel entwickeln, die anzeigt wie viele Personen sich gerade in dem Geschäft oder Supermarkt befinden, in dem man einkaufen möchte. Um seinen Einkauf gezielt zu planen, so dass man mit möglichst wenig anderen Personen in Kontakt kommt. Die App könnte man dann auch auf viel besuchte Plätze wie den Markt, Hofgarten etc. erweitern und so eine Empfehlung ausgeben, wann man den Ort besser meiden sollte. Es sollten selbstverständlich nur anonymisierte Daten genutzt werden.

  • Viele Menschen wissen immer noch nicht, wo und wie sie sich bzw. andere anstecken können. Wie könnte man im Alltag die Ansteckungsgefahr durch Coronaviren "sichtbar" machen?

  • Hygienische Türgriffe im öffentlichen Raum

  • Wie können Handwerker und ggf. Baumärkte koordiniert werden, um Lebensmittelhändler, Apotheken, Marktstände, ToGo-Essenslieferanten mit bestmöglichen und professionell gebauten Schutzabtrennungen zu ihren Kunden auszustatten. z.B. ausreichend große Plexiglasabtrennungen, Boxen zum Hin- und Herschieben für die Warenübergabe.

  • Wie können Bürgerinnen und Bürger DIY-Desinfektionsmittel herstellen?

Finanzielle Hilfen

  • Finanzen - wie komme ich jetzt über die Runden?

  • Fördergelder als Selbständiger / Freiberufler - Mittelständler ? (nach welchen Bewertungskriterien wird vergeben und was bedeutet das für Startups, KMUs usw.)

  • Welche Ansprüche haben Unternehmen jetzt gegenüber ihren Versicherern (z. B. aus einer Betriebsunterbrechungsversicherung)? Was ist versicherbar?

  • Virtuelles Financial Health-Café zur Unterstützung von Studierenden in Finanz- und Versicherungsfragen

Prototyping / Entwicklung

  • Maximale Ausnutzung der Beatmungsgeräte, wobei in einem einzigen Beatmungsgerät mit Hilfe des 3D-Drucks von T-Armaturen zum Ein- und Ausatmen wie z.B. Quad-Splittern ein Maximum an Patienten unterstützt werden kann. https://intcadsol.com/ventilator-quad-splitter
  • Entwicklung einer wirksamen, schnell zu fertigenden Feinstaubmaske.
  • Herstellung von FFP2- Masken im 3D Drucker (für Arztpraxen)
  • "Masken-Tester": Es soll eine simple Vorrichtung entwickelt werden, mit der Jedermann daheim Textilien (Stofftaschentuch, Seidenschal, Jeansstoff etc.) auf ihre Wirksamkeit und Tauglichkeit für Mund-Nasen-Masken testen kann. Im Idealfall, eine Smartphone-App, die eine automatische quantitative Auswertung der Aufnahmen vornimmt.

Ethik / Nachhaltigkeit

  • Wandeln - Wertschätzen- Würdigen. Die Krise begreifen als Chance im Wirken zu wandeln. Mit allem was ist: Angst um Existenz, Angst um die Lieben, Angst um die Unsicherheit - wandeln hin zu GemeinSinn, miteinander leben! - Genesung pflegen: auf allen Ebenen gesund bleiben und gesund werden! - Dank als Wert üben

  • Welchen Wert hat welche Hilfe? Was kann ich wo tun - aber auch wie sollten Hilfen vergeben werden um möglichst den größten Nutzen für das Gemeinwohl zu erzeugen?

  • Nicht nur Aufgrund der Coronakrise stellt sich uns die Frage, wie eine "Resiliente Stadt, Dorf und Region" aussehen kann? Wie entwickeln wir gemeinsam Strategien und Instrumente, um grundlegende städtische Funktionen auch unter den Bedingungen von Stress und Störungen aufrechtzuerhalten. Wie können wir kurz- und langfristig die "Widerstandsfähigkeit" unseres Lebensumfelds verbessern? Wie die technischen und sozialen Infrastrukturen, die Versorgung mit Wohnraum? etc.

  • Wir stellen gerade fest, dass die Fußgängerwege zu schmal sind für Menschen die 1,5 bis 2 Meter Distanz einhalten sollen. Daher die Frage: Wie kann der öffentliche Raum (kurzfristig und langfristig) gerecht und solidarisch aufgeteilt werden? Wie kann die soziale Interaktion bei gleichzeitigen Einhaltung der physischen Distanz gestärkt und eingehalten werden? Wie schaffen wir durch soziale und räumliche Innovation eine lebenswertere und gesundere Lebensumgebung für die Menschen?

  • Viele Menschen finden gerade die Zeit, ihre Kleiderschränke, Dachböden und Keller zu entrümpeln. Auf Ebay Kleinanzeigen explodieren die Angebote zum Verschenken. Nur werden diese natürlich im Moment nicht abgeholt. Wie können wir verhindern, dass die Ressourcen jetzt im Müll landen? Wie können wir sicherstellen, dass sie der Coburger Gesellschaft während und nach der Krise zur Verfügung stehen?

  • Wie können neue und nachhaltige Solidaritätspraktiken an einer Hochschule aussehen? (z.B. innovative, solidarische Hilfe zwischen Hochschule, Lehrenden und Studierenden zum Thema finanzielle Unterstützung für Studierende in Not, Barrierefreiheit im digitalen Unterricht, Offenheit und Toleranz, etc.)

  • Flächendeckendes Urlaubssemester, um Ansteckungen, Ungewissheit und Panik vorzubeugen. Gleichzeitig könnten die Studenten dann denen helfen, die auf Hilfe angewiesen sind.

  • Die Auseinandersetzung mit (der eigenen) Sterblichkeit ist in diesen Krisenzeiten gegenwärtiger denn je. Wie kann diese professionelle Begleitung und Auseinandersetzung stattfinden?

Unternehmen / Geschäftsideen

  • Leitfaden für Führungskräfte im Umgang mit Mitarbeitern/-innen nach der Corona-Krise
    Wie können Mitarbeiter/-innen schnell das bisherige Leistungsniveau wieder erreichen (ohne lange Wiedereingliederungsphase)?
    Wie sollte mit ausgedehnten (flexibleren) Arbeitszeiten / Homeoffice umgegangen werden? Eine plötzliche Beschränkung der Maßnahmen könnte zu Unzufriedenheit unter den Mitarbeitern/-innen führen
    Wie kann die psychische Belastung aktiv reduziert werden bzw. wie ist damit umzugehen?
    Wie können personelle Lücken geschlossen werden?
    Das Thema umfasst unter anderem: -Krisenbewältigung -Personalführung -Emotionale Intelligenz -Psychologie -Unternehmensführung

  • Aufbau einer Plattform, auf der sich Unternehmen zusammenbringen lassen, die ihre Produktion schnell auf gesundheitstechnische Produkte umstellen lassen, aber vielleicht an der ein oder anderen Stelle noch Unterstützung von anderen Unternehmen bräuchten.

  • Wie gelingt es, dass Coburger Maschinenbau- oder andere Industrieunternehmen ihr Knowhow und Equipment dafür nutzen, Schutzausrüstung oder Beatmungsgeräte oder spezielle Maschinen dafür herzustellen?

  • Wie könnte ein (digitales) Geschäftsmodell für einen Ponyhof aussehen?

  • Aufbau einer Onlineplattform für Web-Sport - Entwicklung eines Online-Vertriebsweges für ein Coburger Tanzstudio

  • Einführung eines regionalen Jobportals, um Angebot und Nachfrage zu koordinieren, aktuell besonders akut: systemrelevante Branchen, Landwirtschaft

  • Wie können wir die virologischen Erkenntnisse im Produktions- und Logistikprozess umsetzen? Was geht zukünftig nicht mehr (Bsp. gemeinsamer Pausenraum?) und was wird neu gebraucht (Gemeinsame sterile Lieferplattformen?).

  • Entwicklung von Geschäftsmodellen für handwerklich produzierende Unternehmen der Lebensmittelbereichs (Bäckerei, Brauerei, Gastronomie - Kleinunternehmer). Welches Geschäftsmodell wird in den nächsten 1-5 Jahren erfolgreich sein?

  • Wie kann ein Notfallplan für systemrelevante Betriebe erstellt werden, damit diese bei Bedarf Aushilfskräfte einstellen können, um die Lieferkette nicht zu unterbrechen?

  • Eine Idee, die auch regionale Händler einbinden könnte, wäre eine Leihbox. Bücher (Lexika, Lernhilfen, Anleitungen aber auch spannende Kinder- und Jugendliteratur) sowie analoge Lernspiele, vielleicht auch Spiele zum Zeitvertreib oder zur Bewegungsanregung könnten gepackt, geliefert und getauscht werden.