ISAT bei „Woche der Umwelt“ in Berlin

Freitag. 24. Juni 2016 (Dr. Margareta Bögelein)
Katrin Schmidt, Sandra Ebert und Sabrina Tietze (v.li.) vertraten das ISAT in Berlin.
Knapp 200 Aussteller präsentierten Umweltprojekte im Park von Schloss Bellevue.
12.000 Besucher informierten sich.
Entspannte Atmosphäre bei der Woche der Umwelt.

Unter dem Titel „Energiewende in Schallgeschwindigkeit“ präsentierte das Institut für Sensor- und Aktortechnik der Hochschule Coburg ISAT ein aktuelles Forschungsprojekt bei der Woche der Umwelt im Park von Schloss Bellevue.

„Bisher hat unser Institut seine Forschungsprojekte nur auf Fachmessen vorgestellt. Mit der Einladung zur Woche der Umwelt in Berlin zeigten wir uns erstmals einem breiten Publikum und wir sind begeistert“, so fasst Katrin Schmidt, Mitglied der Leitung des Instituts für Sensor- und Aktortechnik der Hochschule Coburg ISAT, ihre Eindrücke zusammen. Das ISAT zeigte an seinem Stand, wie es gelingen kann, durch mikroakustische Wellen die Ladezeit von Batterien zu verkürzen. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Unter strahlend blauem Himmel versammelten sich zwei Tage lang knapp 200 ausgewählte Aussteller im Park von Schloss Bellevue. Eingeladen hatten der Bundespräsident Joachim Gauck und die Deutsche Bundesstiftung Umwelt. Das ISAT war vertreten durch Sabrina Tietze, Sandra Ebert und Katrin Schmidt. Unterstützt wurden sie von Lukas Netsch von der Coburger SCHWINDT CAD/CAM-Technologie GmbH“. Mit seiner Hilfe gelang es, die akustische Strömung in den Batterien durch ein Z-Space-System von VRLogic in 3-D zu visualisieren.

„Wir hatten ganz unterschiedliche Besucher an unserem Stand. Vom Schulkind bis zum Pensionär“, erzählt Sabrina Tietze, die das vorgestellte Projekt als Doktorandin bearbeitet. „Sie wollten zum Beispiel wissen, wie die Technik genau funktioniert und wer auf die Idee kam, Schallwellen für die Beschleunigung der elektrochemischen Prozesse im Akku zu nutzen“, ergänzt sie. Viele Besucher kannten die Hochschule Coburg nicht und sie waren überrascht, dass eine so kleine Stadt eine so forschungsaktive Hochschule besitzt.

Das abschließende Urteil des ISAT-Teams lautet: „Es war eine gelungene Veranstaltung mit einer eindrucksvollen Atmosphäre an einem besonderen Ort. Wir werden uns auf alle Fälle für die nächste Woche der Umwelt wieder als Aussteller bewerben.“

Diese Website verwendet Cookies, um die Bedienerfreundlichkeit zu erhöhen. Mehr Informationen