Aus der Negev-Wüste nach Coburg

Freitag. 08. Dezember 2017 (Dr. Margareta Bögelein)
Dr. Yotam Lurie brachte Präsidentin Christiane Fritze (li.) und Milena Valeva Gastgeschenke seiner Universität mit.

Dr. Yotam Lurie lehrt an der Ben-Gurion-University in der israelischen Negev-Wüste. Dort setzt er sich in der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät u.a. mit den ethischen Aspekten der Finanzwirtschaft auseinander. Auf Einladung der Hochschule Coburg nimmt er aktuell teil an einer internationalen Konferenz der Hochschule zu „Islamic Banking from the perspective of Ethics and Finance“.

Bei dem Gespräch der Hochschul-Präsidentin Prof. Dr. Christiane Fritze mit Dr. Yotam Lurie wird schnell deutlich, dass es zwischen den beiden Hochschulen zahlreiche Parallelen gibt, die die Basis für eine gute Partnerschaft bilden können.

Die Ben-Gurion-University verdankt ihren Namen dem ersten israelischen Ministerpräsidenten David Ben-Gurion. Seine Vision war es, durch die Gründung einer Universität die Grundlage für eine wirtschaftliche Entwicklung der Negev-Wüste zu schaffen. 1969 offiziell gegründet, hat die Universität heute knapp 20.000 Studierende an drei Standorten.

Bei der Vorstellung seiner Universität betont Dr. Yotam Lurie: „Unsere Ziele sind die angewandte Forschung und die Stärkung des gesellschaftlichen Engagements unserer Studierenden.“ Präsidentin Christiane Fritze erkennt darin Gemeinsamkeiten mit der Hochschule Coburg. Auch bei den Studien- und Forschungsbereichen bestehen Überschneidungen. So gibt es an der Ben-Gurion-University u.a. eine ingenieurwissenschaftliche Fakultät, eine Managementschule und ein Institut für Biotechnologie.

Yotam Lurie lernte die Hochschule Coburg über einen gemeinsamen Antrag für ein DFG-Projekt zusammen mit Prof. Dr. Milena Valeva kennen. Sie lehrt im Master-Studiengang ZukunftsDesign. Der Besuch von Yotam Lurie in Coburg kann der Beginn einer fruchtbaren Zusammenarbeit sein.

Diese Website verwendet Cookies, um die Bedienerfreundlichkeit zu erhöhen. Mehr Informationen