Hochschule und Unternehmer im Dialog

Montag. 24. November 2008 (Dr. Margareta Bögelein)
Dipl.-Ing. (FH) Hubert Becker, Geschäftsführer der Werkzeugmaschinenfabrik Waldrich Coburg, stellte sein Unternehmen als Global Player vor.
Dipl.-Ing. (FH) Hubert Becker, Geschäftsführer der Werkzeugmaschinenfabrik Waldrich Coburg, stellte sein Unternehmen als Global Player vor.

Die Veranstaltung Hochschule und Unternehmer im Dialog fand in diesem Jahr bereits zum fünften Mal statt. Zusammen mit den Wirtschaftsverbänden vbw, BayME und VBM lud die Hochschule Coburg dazu Unternehmer, Studierende und Professoren in die Aula der Hochschule Coburg ein. Hochschulpräsident Prof. Dr. Heinrich Schafmeister informierte die mehr als 150 Gäste über die aktuelle Entwicklung der Hochschule, die mit knapp 3.500 ihr momentanes Ausbauziel erreicht hat. Außerdem präsentierte das Formula Students Team der Hochschule seinen aktuellen Rennwagen C08 Panther.

Franz Brosch, Geschäftsführer der oberfränkischen Metall- und Elektroarbeitgeberverbände, stellte in seiner Begrüßung fest, dass Oberfranken aufgrund seiner industriellen Tradition bei einer Akademikerquote von 5 % im Vergleich zu 15 % in Gesamt-Deutschland noch erheblichen Nachholbedarf habe. Um auch in Zukunft bei den Innovationen und der Wirtschaftsentwicklung mithalten zu können, sei daher eine Stärkung der akademischen Ausbildung in der Region enorm wichtig.

Das Hauptreferat des Abends hielt Dipl.-Ing. (FH) Hubert Becker zum Thema „Faszination Maschinenbau“. Er präsentierte dabei sein Unternehmen, die Werkzeugmaschinenfabrik Waldrich Coburg GmbH als Global Player und Weltmarktführer für Dieseltriebwerke. Das 1920 gegründete Unternehmen baut außerdem hochinnovative Schleif-, Fräs- und Drehmaschinen, die in die ganze Welt verkauft werden. Mit rund 700 Mitarbeitern hat die Firma seit 2005 einen chinesischen Eigentümer, die Investmentgesellschaft Beijing No. 1 – ein Unternehmen, das der Stadt Peking gehört. Entgegen aller Befürchtungen habe sich diese Partnerschaft bisher für das Coburger Unternehmen als sehr positiv erwiesen. Die Geschäftsführung könne marktorientiert und flexibel entscheiden. Und bei einem Auftragsbestand von 500 Mio. EUR und einem Jahresumsatz von ca. 150 Mio. EUR sei die Zukunft auch in der zu erwartenden weltweiten Rezession gesichert.

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