Wie wird man ein Brosianer?

Dienstag. 30. Juni 2015 (Pressestelle)
Dr. Frank Remy ist Geschäftsführer des Werkes Coburg und stellte das Unternehmen Brose vor.
Fragen stellen konnten dann die Studierenden.
Johannes Dietzel gelang der Einstieg bei Brose nach dem Studium an der Hochschule Coburg.
Ganz entspannt ins Gespräch kamen die Gäste beim anschließenden Grill-Abend im Freien.

Die Hochschule Coburg und der Verband bayme vbm wollen Studierende mit Unternehmern aus der Region in Austausch bringen. Einmal im Jahr laden sie deshalb zu Veranstaltung Hochschule und Unternehmer im Dialog ein. Diesmal hat sich der Automobilzulieferer Brose vorgestellt.

Eigentlich wollte Johannes Dietzel nach dem Maschinenbau-Studium an der Hochschule Coburg erstmal in die weite Welt. Raus aus Coburg, neue Wege gehen, international Erfahrung sammeln. Dass er das auch beim ansässigen Zulieferer Brose tun könne, empfiehlt ihm damals ein Bekannter. „Also habe ich mich initiativ beworben.“ Als Projektingenieur steigt Dietzel in den Konzern ein, heute ist er Leiter eines Projektteams, das Sitzsysteme für den VW Konzern fertigt. Langweilig ist es ihm in seiner Zeit bei Brose bis jetzt noch nie geworden. „Man übernimmt schnell Verantwortung, kann sich stetig weiterentwickeln. Es gibt keinen Stillstand“, betont der 33-Jährige. Dass das Unternehmen im Gegenzug Leistung verlangt, sei ihm im Bewerbungsgespräch schnell klar geworden. Und auch Lukas Zulehner, Leiter Personalmarketing bei Brose, bestätigt: „Der ideale Bewerber für Brose ist jemand, der sich nie zufrieden gibt. Man muss den Willen haben, sich weiterzuentwickeln und zu verbessern.“ Es sei auch kein Nachteil, Absolvent der Hochschule Coburg zu sein, ergänzt Zulehner mit einem Augenzwinkern.

Drei ehemalige Studenten hatte Brose zur Veranstaltung mitgebracht. Alle sind sich einig, dass die Arbeit beim Automobilzulieferer ein spannendes Tätigkeitsfeld bietet. Für Michael Zellmann, der 2004 die Hochschule abgeschlossen hat, haben sich Kontakte aus dem Studium bewährt, um Fuß zu fassen im Unternehmen. Er hatte damals ein Stipendium von Brose.

Vier, denen der Schritt in die Arbeitswelt noch bevorsteht, hatten an diesem Abend die Gelegenheit direkt nachzufragen: Die Studenten Michael Schnabel, Dominik Machmerth, Markus Becker und der wissenschaftliche Mitarbeiter Michael Ebert. Was ist eigentlich die Neue Brose Welt? Wie sieht es mit der Vereinbarkeit von Beruf und Familie aus? Wer kann sich bei Brose bewerben? Wem die Antworten von Dr. Frank Remy (Geschäftsführer Werk Coburg), Lukas Zulehner und Tilmann Meyer (Leiter Personal) dann nicht genügten, konnte beim anschließenden Grillabend persönlich nachhaken.

„Wir wollen, dass sie aufeinander zu gehen“, sagt Franz Brosch, Geschäftsführer von bayme vbm Oberfranken. „Die Zeiten haben sich geändert. Hier wird nicht nur graue Theorie gelehrt. Sondern an der Hochschule treffen heute Lehre, Forschung und Praxis aufeinander. Das ist auch der Gedanke dieses Abends.“

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